5. Meisterkonzert

30.03.2012 (19:30)
Erich Göpfert Stadthalle Unna

Franz Vorraber, Klavier
und die Solobläser der Berliner Staatskapelle
Gregor Witt, Oboe – Heiner Schindler, Klarinette –
Axel Grüner, Horn – Matthias Baier, Fagott

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Quintett Es-Dur KV 452

Franz Vorraber (*1962)
Quintett op. 10

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Quintett Es-Dur op. 16

Die Berliner Staatskapelle unter der Leitung von Daniel Barenboim zählt zu den besten deutschen Orchestern. Das gilt natürlich auch für die Solobläser dieses Klangkörpers, die als Quartett oder Quintett konzertieren. Franz Vorraber, in Graz geboren und in Wien lebend, gehört zur ersten Garde seiner Pianistengeneration. Er konzertiert in ganz Europa, in den USA und Japan, bei zahlreichen Musikfestspielen und mit renommierten Orchestern. Sein Spiel, vor allem als Schumann- und Mozart- Interpret, ist in vielen Rundfunk- und Fernsehaufnahmen und auf rund 20 CDs dokumentiert. Weltweit für Aufsehen sorgte Vorrabers Gesamtaufnahme des Schumann’schen Klavierwerkes, das er auch zyklisch in mehreren Städten aufführte, u.a. in Frankfurt am Main und in München. Seit einiger Zeit tritt er auch als Komponist hervor.

Die Besetzung Klavier plus Bläserquartett ist in Live-Aufführungen nur selten zu hören, obwohl das Repertoire dieser Kammermusikgattung exquisite Meisterwerke aufzuweisen hat – etwa Beethovens und Mozarts Es-Dur-Quintette. Dass Mozarts Quintett KV 452 aus der Zeit seiner schönsten Klavierkonzerte stammt, ist nicht zu überhören. Auch Mozarts eigenes Urteil – er bezeichnete KV 452 ausdrücklich als sein bestes Werk – ist beim Hören nachvollziehbar. Zu den klassischen Werken des Programms bildet das Quintett von Franz Vorraber als stilvolle Kombination aus mittelalterlicher Harmonik und modernen Einflüssen einen reizvollen Kontrast.

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